Wednesday, April 05, 2023

Bundesparteitag Die Basis 2023 - eine Nachlese

Es regnet in Strömen auf dem Gelände des Braunschweiger Millenium-Event-Centers.

Mit Gepäck für drei Tage im Deuter Air Contact und aufgeladener Nikon bin ich gespannt auf den Bundesparteitag der Basisdemokratischen Partei Deutschlands, kurz die Basis. 

Die „Basisdemokratische Partei Deutschlands“ entstand 2020 im Schatten der Pandemie aus der Bewegung Widerstand2020 und verfügt inzwischen über rund 29.000 Mitglieder. 

Die Grundprinzipien der Basis sind Freiheit des Individuums, Gleichberechtigung, Achtsamkeit und Solidarität der Menschen untereinander in einer demokratischen Gesellschaft. 

Werte und Ziele des Parteiprogramms sind u.a. eine Basisdemokratie mit Volksabstimmungen auf Bundesebene, echte Friedenspolitik, Ablehnung von Waffenlieferungen in fremde Kriegsgebiete, keine Auslandseinsätze ohne UN-Mandat, Unabhängigkeit der Justiz, Abschaffung der Corona-Diktatur, Bargelderhaltung, keine Zensur Andersdenkender, Organspende nur nach vorheriger Einwilligung, Asyl weiterhin nur für politisch Verfolgte, langfristige Zulassung für Verbrennungsmotoren. 

In der Kommunalpolitik fordert man das Ende der Privatisierung lokaler Krankenhäuser, Förderung zentraler Krankenversorgung, Grundversorgung in öffentliche Hand (öffentlicher Nahverkehr, Post, Stromversorger, Internet, sozialer Wohnungsbau). 

In die Kritik öffentlicher Medien geriet die Basis wegen der klaren Forderung zur Abschaffung der Corona-Gängeleien, untermauert durch die Veröffentlichung nicht verifizierter, zudem sehr unklarer Äußerungen angeblich antisemitischer Art von Professor Sucharit Bhakdi, einst Chefvirologe der Uni Mainz, einem der Hauptkritiker der Corona-Maßnahmen. Stille Post auf ganz niedrigem Niveau. 
In öffentlichen Medien unliebsame Freigeister wie Rainer Fuellmich und Wolfgang Wodarg runden die „Querdenker“-Schublade ab und man generiert ein Geschmäckle. 
Mainstream verträgt keine Kritik. 
Kritik am System ist rechts und wer rechts ist, der fliegt aus der Gesellschaft. 
Selbstdenken und Eigenverantwortung stört den auf eng getakteten Gehorsam. 

Sogleich positionierte sich am Samstagmorgen ein kleines Häuflein eines linksgrünen Bündnisses und den „Braunschweiger Omas gegen Rechts“ und verursachte beim kurzen Versuch, die ihnen von einem übergriffigen Staat aufdiktierten Repressalien zu verteidigen, einen kleinen Verkehrsstau am Eingang, aber dieser Spuk war ebenso schnell vorbei, wie er gekommen war. 
Praktizierte Werteumkehr, garniert mit Präsenspartizipien und Gendersprechpausen. 
Freiheit, Selbstbestimmung und ein klares Nein zu Waffen und Krieg waren einst ur-linke Forderungen. Heute gelten sie als rechts. 
Gerade der Nachkriegsgeneration der „Omas gegen Rechts“ - oder noch selbst die letzten Tage WKII erlebt - müsste sich dieser Irrsinn doch deutlich erschließen. Meint man. 

Zurück in der Halle. 
Die Akkreditierung vor Ort verläuft überraschend unkompliziert und freundlich, mein rotes Basucherbändchen führt mich vorbei an ebenfalls überraschend freundlicher Security in ein Wochenende voller Satzungen, Abstimmungen, Paragraphen, Wahlen und interessanten, gebildeten Menschen mit Focus auf konkreter Zielsetzung. 

Buntgemischtes Volk aus allen gesellschaftlichen Schichten und Nationalitäten, Althippies und Freigeister mit Hunden neben Anzug und Fönfrisur. 
Begrüßungen auf althergebrachte Art durch Handschlag, Lächeln und herzlichen Umarmungen - verpönt seit dem bösen C, als man den ganzen Erdball durch Maskenzwang und unnatürliche Abstände bis zur Gleichschaltung anonymisieren wollte - sind hier an der Tagesordnung. 
Intelligenz, Bildung und Herzlichkeit gingen schon immer Hand in Hand und unterwarfen sich nie blindem Gehorsam, zulasten von Menschlichkeit, Achtung und Liebe.

Fazit: 
Wer nur einen Hauch Gespür für den gegenwärtigen Zeitgeist hat, der engagiert sich in diesen Tagen, steht auf gegen soziale Ungerechtigkeit und gegen immer enger werdende Fesseln, Sinnlosverbote und gegen eine Politik, die dem Menschen in jeder Facette des Alltagslebens die Freiheit raubt, reglementiert und einem das Leben so schwer wie möglich macht. 
Mit der Basis hat sich hier ein gutes Instrument zusammengetan, um diese Baustellen anzupacken und lebbare, menschliche Lösungen im Alltag zu generieren….






Saturday, February 11, 2017

Von Pseudonazis und anderen Widrigkeiten.....

Wer schon immer wissen wollte, wie es möglich war, dass damals fast ein ganzes Volk dem NS-Regime auf den Leim ging, der geht derzeit einfach mit offenen Augen durch die Welt, beobachtet und spürt in den Zeitgeist hinein.

Das bashen von inszenierten Feindbildern liegt dem deutschen Bessermenschen ja dezent im Blut.
Damals eichte man das Volk darauf, nicht beim Juden zu kaufen, denn der ist ja böse und schuld am Leid der Welt - dieser Geist hält sich in D tapfer und ungeachtet aller medienwirksam inszenierten "Nie wieder"-Parolen bricht in angeblich demokratischen, aufgeklärten Diskussionsplattformen derzeit der latent vorhandene Hass auf das böse kleine Land Israel mit der bösen Siedlungspolitik, den bösen geldgierigen Zionisten und Pallywood at its best auf. Und man lässt es zu.
Dieser alte Geist war offenbar nie weg, in den Köpfen linksliberaler Pseudointellektueller hatte er immer einen festen Platz, jetzt mischt auch das kleine, gefällige Rädchen im Getriebe Opas alten Bodensatz auf.

Ist aber so in bester Ordnung und gesellschaftsfähig.
Dem aufgeklärten und häufig nicht ganz ungebildeten Bessermenschen generiert man unter der Pervertierung der Verwendung des Begriffes "Nazi" ein ganz neues, unreflektiert und dankbar angenommenes Feindbild.
Ein "Nazi" ist heute nicht mehr, wer der NSDAP angehörte resp sich im Umfeld des Regimes befand, mitlief, davon profitierte oder einfach zusah und schwieg.
Nein, Nazis, das sind heute Menschen wie du und ich, die gegen die gegenwärtige politische Situation aufstehen und aufzeigen, was nicht nur in Europa gerade schief läuft und Anregungen liefern, wie man es besser machen kann.
Wenn sich dieses Anliegen noch in Parteien und politischen Bewegungen formiert, ist es ganz böse, denn das ist Nazi pur und rechts und das darf ja speziell in Deutschland nicht mehr passieren. Nie wieder.
Über die offenen Landesgrenzen hinaus wirkt der Begriff Nazi albern, deswegen greift dort die Wortschöpfung "Rechtspopulismus", also für Leute wie Geert Wilders, die LePens oder Trump. Der ist sowieso die Inkarnation alles Bösen und den darf man bashen, wie man will.

Klingt irgendwie alles nach Satire. Knoten im Kopf?

Speziell eine AfD ist ganz schlimm Nazi, obgleich sie ein weitaus liberaleres Parteiprogramm präsentiert als eine CDU/CSU unter Strauß, zudem ohne die für das jüdische Volk potentiell tödliche, heute in nahezu jedem Programm der etablierten Altparteien gelistete Forderung nach einer Zweistaaten"lösung" - in einer Zeit, in der ein Grossteil der heutigen Bevölkerung von einer erfolgreichen Wirtschaft, einer vernünftigen Einwanderungspolitik, finanzieller und beruflicher Sicherheit, guten Ausbildungsmöglichkeiten und sozialer Sicherheit profitierte.
Traumatisch.
Deswegen heisst diese Politikrichtung heute auch nicht mehr "konservativ", sondern rechts.
Denn wir sind ja nicht mehr konservativ, sondern tolerant, offen für alles, bunt, durchgegendert und so frei, dass man schon in Kitas und Schulen lehrt, sich mit Männlein, Weiblein, Laubfrosch oder Topfpflanze paaren zu dürfen, wenn einem das zusagt. Mancher Politiker oder Vertreter einer kleinen Minderheit möchte diese Freiheit sogar auf Kinder ausweiten, aber dazu muss man die Gesellschaft noch ein bisschen weichklopfen. Aber das wird schon.

Der Feind dieses schönen, neuen Weltbildes ist bekanntlich der Nazi.
Also jemand, der sich nicht mit neuartigen Wortschöpfungen als 52. mögliches Geschlecht identifizieren mag, beim Toilettengang klar zuordnen kann, welchem Geschlecht er tatsächlich angehört; dem es egal ist, ob der Stromanbieter in der Jahresabrechnung ein B*nnensternchen verwendet; der sich morgens lieber per Zeitschaltuhr vom beruhigenden Zischen der Kaffeemaschine wecken lässt anstatt vom Muezzin und der angesichts einer dank der laschen europäischen Einwanderungspolitik um 1472℅ erhöhten Vergewaltigungsrate im Nachbarland Schweden nicht den Mund hält, weil er potentielle Übergriffe auf die eigenen Töchter nicht als "geförderte Frühsexualisierung" einstuft und der im Gegensatz zu grünlinken Pseudofeministinnen das Frauen- und Menschenbild des Islams ablehnt.

Aber wie geht man jetzt mit den bösen Nazis um?
Da lernt man einfach vom Opa, der DDR oder einem beliebigen totalitären System, das erfolgreich Meinungsgleichschaltung praktiziert.
Gemäss Gesinnungskontrolle grenzt man aus, wo es geht, verpetzt beim Arbeitgeber, denn ein "Nazi" ist ja nicht existenzberechtigt, man beschädigt Eigentum und/oder ordert die Antifa, um dies zu erledigen.
Findige Gastronomen zeigen es dem bösen Nazi richtig und verkaufen ihm einfach kein Bier. Gratismut.

Bashing und Hetze unter dem Deckmäntelchen der Alltoleranz, der Demokratie und der Freiheit.
Ach ja, Freiheit. Die wenigsten Anschläge, Übergriffe und Attentate haben ja etwas mit einem gewaltbereiten Islam zu tun, denn an allen Tatorten fand man bekanntlich deutsche Pässe und Wehrmachtsdevotionalien.. und damit das nicht einreisst, erhöht man einfach der vermeintlichen Sicherheit dienliche Kontrollmaßnahmen, das Sicherheitspersonal, Betonböller, die neu installierten 80 (!) Kameras am Kölner Hauptbahnhof und das Kinderkarussell auf dem Weihnachtsmarkt bewachen vermummte Polizei mit Maschinenpistolen (und die sind ja bekanntlich in harmloser Spielzeugform seit Lichtjahren in aufgeklärten Kinderzimmern verpönt).
So sichert man heute Freiheit.

Klingt paradox? Tja, ohne Knoten im Hirn läuft heute nichts mehr.
Macht aber nichts, denn es gibt immer andere, die für euch denken.
So wie damals.
Und dann wird alles gut.....

Friday, November 21, 2014

Tafel reloaded.... soziale Not in Deutschland

Angeregt durch den unten stehen Link zu einem Artikel über die Tafeln möchte ich heute ein paar Gedanken loswerden....

Während meiner Zeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der Tafel in einem kleinen Ort im Siegerland habe ich sehr viele traurige und erschreckende Geschichten erlebt, zudem Geschichten, die einfach nur wütend machen....
Da sind - im ländlichen Bereich, in Großstädten setzt sich das Klientel noch aus Obdachlosen und sonstigen Menschen von den Hecken und Zäunen zusammen - erst einmal die alleinerziehenden Mütter, die dank sehr kleiner Kinder nicht arbeiten können oder die einen schlecht bezahlten Minijob ausüben und darauf angewiesen sind, dass ein Amt ihnen das Gehalt aufstockt; viele Rentner; Familien, die durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit ins soziale Abseits geraten sind, Arbeitnehmer, deren Gehalt nicht ausreicht und und und....

Traurig und wütend machen die Lebensgeschichten der Rentner, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben und jetzt im Alter nur einen Mindestsatz an Rente erhalten, der weder zum Leben noch zum Sterben reicht; Rentnerinnen, insbesondere die Witwen, die lebenslang Heim und Familie versorgten und heute einen Hungerlohn an Rente zugeteilt bekommen, die sich unter Scham im allerbesten Kostüm aus den 80er Jahren zur Tafel schleichen, weil das Geld einfach nicht für das Nötigste reicht - und wer kann besser und sparsamer wirtschaften als eine Hausfrau, die ihr Leben lang nichts anderes gemacht hat.....?
All diesen Menschen fehlt es nicht nur an Geld - Armut hat in jedem Fall die Angewohnheit, den Menschen ihre Würde zu nehmen....
Wie fühlt man sich, wenn man 78 Jahre alt ist und nach einem erfüllten Leben, das der Staat finanziell nicht würdigt, auf eine Einrichtung angewiesen ist, die Restbestände aus Supermärkten verteilt, die nicht mehr verkauft werden können oder dürfen?
Wie fühlt man sich als Mutter, die irgendwann einmal mit Freudentränen in den Augen im Bad stand, als Clearblue zwei blaue Streifen anzeigte und deren Traum von Familie, Ehe und Zukunft zerplatzte - und die nun zweimal pro Woche ein Körbchen mit abgelaufenen Lebensmitteln, nicht mehr allzu schönem Obst und Gemüse nach noch verwertbaren Dingen aussortiert, während alle Hoffnungen auf eine schöne Zukunft nur noch Erinnerungen sind, die ein Dörnchen im Herzen anpieksen?
Wie fühlt man sich als Familienvater mit vier Kindern unter 10, der seit drei Jahren keine Anstellung mehr findet, weil mit 40 die Bandscheibe ihren Tribut für jahrelange körperliche Arbeit forderte, die Umschulung nicht bewilligt wurde und die Nächte dank der vielen offenen Rechnungen schlaflos sind und die Kinder schon lange neue Kleidung brauchen?
Es ist wichtig und gut, dass es Einrichtungen wie die Tafeln gibt, aber der Umstand, dass es sie überhaupt geben muss, zeigt auf, dass etwas in unserem System ganz gewaltig nicht stimmt......

Friday, November 14, 2014

Nein zur Frühsexualisierung unserer Kinder ! Ein offener Brief an das Gymnasium meiner Tochter......

Folgender Brief ging diese Woche an die Schule meiner Tochter, 12, 6. Klasse Gymnasium..... eine Reaktion steht bisher aus.... ich finde das Thema so wichtig, dass ich den Text in meinem Blog veröffentliche....

"Bereits am stattgefundenen Elternabend merkte ich an, dass es aus diversen Gründen unpassend sei, 11-12-jährige Kinder (!) im Rahmen eines derzeit stattfindenden Aufklärungsunterrichtes mit Kondomen an Dildos herumhantieren zu lassen. 

Diese Praktiken haben sehr wenig mit einem sachbezogenen und sachlichen Aufklärungsunterricht zu tun, der für die Kinder zu Beginn der Pubertät wichtig und elementar ist, sondern zielen direkt darauf ab, den Kindern eine unnormale, heute leider durch Medien und Vernachlässigung im Elternhaus praktizierte, verrohte Sexualität als normal zu suggerieren. 
Nicht Halt, Werte und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Gesamtbild aus Körper und Seele wird den jungen Menschen nahegelegt, sondern ein möglichst früher, tabuloser Umgang mit Sexualität. 

Was bitte soll ein 11 oder 12-jähriges Kind mit einem Dildo und einem Kondom?

Dazu suggeriert man noch allerlei Genderwahn, Zwangstoleranz gegenüber allen möglichen "Spielarten und Gesinnungen" und gibt den Kindern quasi einen Freibrief, sich mit Männlein, Weiblein oder Laubfrosch zu paaren, Hauptsache es wird verhütet..... 

Pardon, ein solcher Unterricht ist leider heute dank rotgrün indoktrinierter Ideologie auf dem Lehrplan gelandet, aber für viele Eltern ist dies kein Aufklärungsunterricht, sondern ganz klar Missbrauch und eine Vergewaltigung der jungen Seele, die in diesem Alter zunächst eines braucht - Halt und Werte! 
Bei Lehrkräften, die diese Form des "Unterrichts" kritiklos bzw. mit Freude unterrichten, darf davon ausgegangen werden, dass auch sie keine Werteerziehung genossen haben und im schlimmsten Fall eine wie auch immer geartete Perversion zulasten Schutzbefohlener ausleben. 
Rotgrün macht es vor. 

Rückmeldung meiner Tochter, wie denn der Unterricht von den Mitschülern aufgenommen wird: Das findet keiner gut. Es passt nicht. 

Am Elternabend fragte mich ein Vater aus der letzten Reihe, ob denn mein Kind nicht "auch daheim was auf youporn guckt"- einer Internetplattform mit pornografischen Videoclips - ich entgegnete ihm, dass sich ein Kind gerne damit beschäftigt, was es im Alltag vorgelebt bekommt und trotz vieler frei zugänglicher Medien wie TV, Laptop, ipad und Smartphones ist so etwas schlicht und einfach für viele Kinder nicht interessant. 
Fazit: Diese Art des "Aufklärungsunterrichtes" mit pornografischen und Genderinhalten halte ich für extrem missbräuchlich. 
Stattdessen halte ich es für sinnvoller, den jungen Menschen zu Beginn der Pubertät einen SACHLICHEN und SACHBEZOGENEN Unterricht zukommen zu lassen und sie in für dieses Alter wichtigen Themen zu bestärken - zB ist das Thema Missbrauch sehr wichtig - aber wie soll sich ein Kind gegen Missbrauch wehren, wenn ihm selbst die Schule suggeriert, die perverseste Sexualpraktik sowie mit 11 Jahren an Dildos herumzuhantieren, sei normal? 
Wo bleibt der respektvolle Umgang mit dem eigenen Körper, eine natürliche Scham und Annäherung an eine GESUNDE Sexualität, wenn die Zeit dafür reif ist...... mit 11-12 Jahren ist sie es definitiv nicht ! 
Dieses Thema dürfen Sie auch gerne im gemeinsamen Termin am kommenden Montag ansprechen, in meiner politischen Arbeit ist es sicher nicht das erste Gespräch zum Thema Frühsexualisierung/Missbrauch und Genderwahn im Unterricht. 

Mit freundlichen Grüßen, 
girl with a voice"

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NACHTRAG 06.01.2015

Die Resonanz auf mein Schreiben folgte im angekündigten Gespräch vor ein paar Wochen - man nannte mich "von rückständiger Gesinnung, sicher aus religiösen Gründen" und drohte mir mit einer Anzeige - mit Bezug auf die Passage im o.g. Text, in der ich die Unbedarftheit der unterrichtenden Lehrkräfte in Frage stellte und man von mir verlangte, ich solle mich bei der betreffenden Lehrkraft für meine Wortwahl entschuldigen.
Ich quittierte dies mit einem Lächeln und ging zum nächsten Programmpunkt über... es bleibt spannend. Nein, eher nervtötend....



Thursday, May 17, 2012

fragments

time: 3 a.m.
mood: supercalifragilisticexpicalidocious :)
positive: loving my life
negative: ---
soundtrack: dr. john, the chronicles of narnia (the girls are watching tv)
book: sarah waters "the little stranger" (wasted time) 

Thursday, December 15, 2011

SANTA GO HOME !

‎....wer ist noch so genervt wie ich vom allgegenwärtigen Weihnachtsrummel, von der Rüstungsspirale, wer das meiste und teuerste schenkt, von Weihnachtsmännern, die an Fassaden hochklettern, kitschigem Glitzerleuchtkruscht an jedem Balkon, der einem Negativabdrücke auf die Netzhaut brutzelt, Lichterketten und -netzen, die selbst die mickrigsten Koniferen in Vorgärten unter sich begraben, von nervigen Kindersendungen wie Beutolomäus, Weihnachtsmann & Co und dazwischen Anfütterwerbespots für die Kleinen, denen man suggeriert, sie brauchen all den Kram, Jingle Bells als midi file und Mariah Careys Weihnachtskommerzduett mit Justin Bieber im Supermarkt, von Gutmenschen, die meinen, an Weihnachten müssten sie mal ihr Gewissen erleichtern und Obdachlosen pikiert eine Tüte Kekse in die Hand drücken - und davon, dass der eigentliche Sinn des Festes nirgendwo erwähnt wird ? Der, um den es an Weihnachten geht, muss draussen bleiben und guckt sich das ganze Treiben an....

Ich liebäugele gerade mit der Tradition eines guten, alten Wintersonnenwendfeuers, auf das alle fassadenkletternden Santas kommen, der ganze Leucht- und Glitzerkram, Beutolomäus, Weihnachtsmarktbuden, ein paar Verantwortliche der Werbeindustrie und obendrauf Mariah Carey als wohlgenährte Weihnachtsgans, flambiert mit Glühwein....


Monday, March 21, 2011

an apple a day....


der herr UPS war da und hat mir frisches obst gebracht - mama hat schon weihnachtsaugen und erhöhten puls...!!! *freu*
gleich kommt der grosse heilige moment, die kleine schachtel zu öffnen, den kleinen paradiesapfel auszuwickeln und ihn dem
rest der familie vorzustellen.... willkommen daheim, mein kleiner..... :))))

Sunday, March 20, 2011

fragments

time: having a glass of red wine and watching the full moon outside
mood: sleepless
positive: red wine is raw food and very healthy
negative: sleepless
thought: ---
soundtrack: new moon - mc900 ft jesus
movie: ----
word: ---

Friday, September 24, 2010

fragments

time: chilling, writing, reading
mood: tired after a horrible sleepless night with a teething toddler
positive: lunchtime
negative: everything except lunchtime
thought: ---
soundtrack: the rain outside my window
movie: ----
word: lunchtime

Monday, October 12, 2009

Eve reloaded

Dass Frauen es schon immer gerne mit Äpfeln hatten, lesen wir im allerersten Kapitel der Bibel.
Meine Theorie zu der Sache ist, dass eine gelangweilte und grob vernachlässigte Eva sich vom schmeichelnden Geschwätz der Schlange einlullen ließ, während und WEIL Adam irgendwo unter einem Baum herumlungerte und ausprobierte, welches Kraut aus Gottes botanischem Garten sich zwecks Zufuhr eines besonderen Kicks eignete und Eva sich aus reinem Frust breitschlagen ließ, etwas auszuprobieren, was nicht gut für sie war.

Was hatte der Kerl überhaupt da zu suchen und warum war er nicht bei Eva ?
Immerhin waren die beiden im Paradies und es gab nur Adam und Eva.
Eva hatte nur Adam, Adam hatte nur Eva und es gab bestimmt eine Menge schöner Sachen zu tun, so ganz alleine in einem wunderschönen Garten – oder kommen wir da der Sache schon näher ?
War es Adams männlicher nicht ausgelasteter Abenteuertrieb, der Eva da ganz alleine in der göttlichen Botanik stehen ließ und sie dazu veranlasste, ihre Nase bzw. ihre Zähne in Dinge zu stecken, von denen sie genau wußte, es geht nicht gut aus ?

Vielleicht hatten sie sich auch nur gerade gestritten und Adam haute ab und ging eine rauchen – Zeit genug für die Schlange, der alleine gelassenen Eva eine Dummheit ans Herz zu legen, die der Menschheit noch heute nachhängt...

Tuesday, June 02, 2009

fragments

datum: 2. juni 2009
zeit: 21.40
geräuschkulisse: "spiel mir das lied vom tod" auf repeat (hagen lernt blues harp...)
mood: verheuschnupft und schlääääfrig
soundtrack: "I thought I was going mad" von carmel

Tuesday, March 03, 2009

Time Capsule

Habe vor einer Woche erfahren, daß ein lieber alter Bekannter von mir viel zu früh gestorben ist und versuche noch immer, die Sache irgendwie auf den Schirm zu bekommen.

Wir haben über mehrere Jahre zusammen gearbeitet und uns im vergangenen Jahr etwas aus den Augen verloren - wie es eben so ist, wenn man wegzieht und nur noch sporadisch Kontakt hält....... und denkt, beim nächsten Mal in der Stadt schaut man sicher mal wieder vorbei....

Habe in der vergangenen Woche die vielen lustigen und skurillen Situationen noch mal Revue passieren lassen, die wir zusammen beim arbeiten oder privat erlebt haben... und an seinen Lebensmut, seinen ironischen Humor, seine wunderschönen Intarsienarbeiten und sein künstlerisches Talent, an das lustige Gartenei, daß nicht auf ebay durfte, die vielen Gespräche mit Cola light, Gauloises Blondes und Schokolade, an die liebevolle Art, mit der er von seiner Familie gesprochen hat....

Mach´s gut, du lieber Mensch, in meinem Herzen hast du immer einen Platz als einer der besonderen Leute, die sich wirkliche Gedanken über das Leben gemacht haben und mit denen man gerne Zeit verbracht hat!

Friday, September 19, 2008

The Warrior's Reminder
by Erykah Badu (Mama's Gun)

I am awake
My mind is free
I am creative
I love myself
My will power is strong
I am brave
I practice patience
I don't judge folks
I give not to recieve
I don't expect
I accept
I listen more than I talk
I know I'll change
I know you'll change
I'll hold on one more day
I start over when necessary
I create my own situations
I am cosmic
I don't have the answers
I desire to learn
I am the plan
I am strong
I am weak
I want to grow
I know I will
I take on responsibility
I hide myself from no one
I'm on my path
Warriors walk alone
I won't let my focus change
Taking out the demons in my range

Thursday, August 28, 2008

fragments

time: 3.20 p.m.
mood: peaceful
positive: coffee and lots of british cookies *yummie*
negative: the weather and our bad colds
soundtrack: seven nation army
book: nuala o*faolain "my dream of you"
word: "and have no fellowship with the unfruitful works of darkness, but rather reprove them. for it is a shame even to speak of those things which are done of them in secret. but all things that are reproved are made manifest by the light: for whatsoever doth make manifest is light". epheser 5, 11-13

Friday, November 02, 2007

Fundsache


:: WHAT I'VE LEARNED ::


Need is good. Neediness is not.

Listening is good. Selective listening is not.

Trust is earned. Mistrust is learned. Distrust comes from getting burned.

Holding on is good. Holding on too long is probably not.

Holding out can be exciting. Withholding is cruel and unkind.

Loving yourself is good. Being in love with your self-image is not.

It's not what you say. It's a lot what you do.

And honesty's like fate: it matters in the end.


Quelle: http://www.myspace.com/voxpopgirl

Friday, August 24, 2007

chill out

time: 10.40. p.m.
action: chilling
mood: tired after a long day
positive: watching the sunset in my neighbours garden
negative: ---
thought: chhhrrrr.....
soundtrack: coke zero commercial on tv
movie: some retro 70´s on sat1
word: Psalm 31

Friday, July 28, 2006

Night on Earth

Tag: Freitag, 28. Juli, 1.15 Uhr

Night on Earth.... oder besser: im mittelhessischen Klimatümpel, in dem kein Lüftchen weht und an Schlaf nur in der Nähe eines geöffneten Kühlschranks denkbar ist.... zudem erinnert mich das gegenwärtige Fliegen-Szenario in meiner Küche ein wenig an die Vorstufe der Heuschreckenplage in Ägypten (hab ich was angestellt ?) - seit Tagen treiben sich diese dicken, grünschillernden Biester samt ihrer Ahnenreihe hier herum und wir werden sie nicht los.....
Unsere Waffen sind bisher Moskitonetze über den Betten, gelbe Klebebänder und das Programmheft der Volkshochschule, mit denen ich schon etliche erwischt habe.... aber es werden immer mehr... die ideale Kulisse für ein Remake von Hitchcock´s Vögeln, das Ganze nur mit Fliegen (auch wir gehen mit der Zeit) - Tippi Hedren´s Rolle übernimmt ihre Tochter (oder ich ?), Greenaway die Beleuchtung und an dem Schluß arbeiten wir noch....

Rock'n'Roll Station

Action: dancing in the kitchen with Stella, the family joker, an element finer than gold

Soundtrack: Blues Brothers, my son´s favourite movie

Thoughts: I had such a nice weekend that it was a near tragedy to have to return to "real life" today. I enjoyed a near perfect balance of barbecue parties, fresh air, reading and meeting friends.
When I turned on my computer this morning I had 13 emails in my telecom account. All junk mail.

Nothing says I love you so much like an inbox full of viagra offers...

summer in the city....

Saturday, July 01, 2006

Samstag

Habe in einem Rutsch das "ostpreußische Tagebuch" von Hans Graf von Lehndorff gelesen - einem jungen Arzt, der während des II. Weltkrieges in der Gegend um Allenstein/Ostpreußen tätig war und seine Tagebuchaufzeichnungen in ein kleines Losungsbuch schrieb, daß er stets vor den Durchsuchungen diverser Schergen retten konnte. Er erzählt von zahlreichen Verhaftungen, Verhören, Fluchten vor Regime und Partisanen, Russen und Hunger; die schrecklichen Geschehnisse in den Lazaretten und notdürftig eingerichteten Krankenhäusern beschreibt er in einer knappen, distanzierten Sprache. Nach Kriegsende hat er mehrere Jahre gebraucht, um dieses Buch überhaupt schreiben zu können.


Wie immer, wenn ich etwas vor dem Einschlafen lese, findet es auch Zugang zu meinen Träumen. Im Traum bin ich mit meinen Kindern auf der Flucht vor irgendetwas unbestimmten, unbekannten, aber durchaus bedrohlichem und gehe durch leere Strassen, vorbei an blauen Emailleschildern, auf denen in Fraktur unleserliche Namen stehen. Plötzlich sitze ich mit dem Nachbarn am See, flechte einen kleinen Kranz aus Schilf, höre den Libellen zu und ich erzähle ihm, daß ich mich nicht entscheiden kann, ob eine bald zu treffende Entscheidung gut ist. Er blickt mich an und sagt, daß nicht alles, was auf den ersten Blick gut erscheint, auch tatsächlich gut ist, hinter manchem lauert eine Enttäuschung. Ich wache auf und rate, was dieser Traum zu bedeuten hat, finde aber keine Antwort.

Heute hat eine liebe Freundin Geburtstag und ich hoffe, das Wetter hält sich. Mittagszeit. Die Hitze sammelt sich in meiner schmalen Gasse und am Horizont flirren kleine Fata Morganas über die Dächer.
Draußen ist es ganz still, die Flotte übernächtigter Fussballverrückter, die in der Nacht einen furchtbaren Lärm auf dem Dorfplatz gemacht hat, schläft ihren Rausch aus.